Wien - die Kaiserstadt

Am "Wiener Prater"

Der Vereinsausflug der Freiwilligen Feuerwehr Forchheim ging heuer nach Wien. Am Samstag den 10.Juli morgens um 5 Uhr konnte Vorstand Gerhard Turber eine kleine Gruppe von 26 Reiselustigen zum diesjährigen Feuerwehrausflug begrüßen.

Trotz der an diesem Tag stattgefundenen Beerdigung des österreichischen Bundespräsidenten Herrn Dr. Thomas Klestil konnten wir rechtzeitig gegen 11 Uhr das Hotel Lassalle in der Innenstadt Wiens erreichen. Nach dem Mittagessen wurden wir von einer charmanten Reiseleiterin empfangen, die uns dann zu den bekanntesten Stätten Wiens begleitete.

Zuerst ging es mit dem Bus zur Alten Donau, zur Unteren Donau und zur Copa Cagrana. Dort ist das Ferien- und Wochenendparadies der Wiener. Man kann dort  Segeln, Rudern, Surfen, im Winter Eislaufen oder einfach genüssliche Stunden in den zahlreichen Strandcafés, Bars oder Restaurants verbringen.

Stadteinwärts sah man zur Rechten und zur Linken die vielen historischen Gebäude und Museen, dazwischen immer wieder aus weißem Stein gehauene riesige Statuen, die den Reichtum der österreichischen Kaiserzeit widerspiegeln.

Vorbei am Prater, Hotel Sacher, Stephansdom und der Wiener Staatsoper fuhren wir, am Flüsschen Wien entlang, zum Hundertwasserhaus. Dort hatten wir Gelegenheit das extravagante, künstlerische Gebäude mit den buntbemalten Fassaden und den mit Blumen und Bäumen bepflanzten Balkonen und Dachterrassen zu besichtigen und zu fotografieren.

Anschließend brachte uns der Bus zurück zur Wiener Hofburg. Dies war früher die Residenz der Habsburger. Heute befindet sich darin der Amtssitz des Bundespräsidenten und ein Kongresszentrum. Weiterhin ist es der Auftrittsort der Wiener Sängerknaben und der Lippizaner von der gegenüberliegenden Spanischen Hofreitschule.

Danach besuchten wir die nur wenige Schritte von der Hofburg entfernte Kaisergruft, da sie sich unter der Kapuzinerkirche befindet auch Kapuzinergruft genannt. Seit 1633 haben hier 146 Adelige, davon 12 Kaiser sowie 19 Kaiserinnen und Königinnen, ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Als letztes Ziel an diesem Tag brachte uns unsere Reiseleiterin noch zum Stephansdom, einem Wahrzeichen Wiens, und bedeutendstes gotisches Bauwerk Österreichs. Leider mussten wir wegen der am Vormittag stattgefundenen Beerdigungszeremonie, auf eine Führung im vorderen Bereich der Kirche verzichten.

Am späten Nachmittag hatten wir dann noch zwei Stunden Zeit zur freien Verfügung. Die meisten nutzten diese dazu die Gemütlichkeit eines Wiener Kaffeehauses mit einer Tasse Kaffe und einem Stück Sachertorte zu genießen

Zum Abendessen trafen wir uns dann im Augustinerkeller, einer Heurigenschenke in der Altstadt von Wien, wo wir den Tag bei einigen Gläsern Wein ausklingen ließen.

Am Sonntagmorgen, nach dem Frühstück, verließen wir unser Hotel und fuhren zum nahegelegenen Prater, dem ältesten Vergnügungspark Europas. Bei einer Riesenradfahrt hatte man in einer Höhe von 65m einen herrlichen Ausblick auf Wien und seine vielen Sehenswürdigkeiten.

Gegen 10.30 Uhr machten wir uns mit dem Bus auf den Weg zum Schloss Schönbrunn, der ehemaligen Sommerresidenz von Kaiserin Sissi und Kaiser Franz Joseph. Die barocke Anlage mit der zauberhaften Parklandschaft und der auf einer Anhöhe gelegenen Gloriette zählt zu den Hauptsehenswürdigkeiten Wiens. Bei einer einstündigen Führung, konnten wir 45 der insgesamt 1441 Räume des Schlosses besichtigen.

Pünktlich um 14.00 Uhr traten wir unsere Heimfahrt an. Mit den Worten von Kaiser Franz Joseph, mit denen er jede Audienz seiner Bediensteten beendete, will auch ich, - und ich glaube ich spreche für alle Mitreisenden -, diesen Bericht schließen „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut“.