Unsere alte Schule

Die Kinder von Forchheim gingen seit alters in die Pfarrschule nach Pförring. Die Gemeinde Forchheim leistete dabei immer ihren Schulbeitrag. So zahlte sie auch zum Schulhausneubau in Pförring im Jahre 1837 ihren Beitrag in Höhe von 311 Gulden und 30 Kreuzer.

Als 1910 wiederum die Fragen eines Schulhausbaues auftauchten, errichteten die Forchheimer eine eigene Schule mit Lehrerwohnung. Das Grundstück hierfür stiftete der damalige Bürgermeister Georg Stipberger.

In dem einzigen Klassenzimmer waren durchschnittlich 30 Kinder aller acht Jahrgangsstufen untergebracht.

Als Schulleiter wirkten hier:

Josef Wilpert 1910  -  1922

Alois Königer

1926  -  1932
Karl Harlander 1932  -  1939
Ludwig Sitzmann 1939  -  1955
Schneeberger 1952  -  1955 (Aushilfe für Lehrer Sitzmann)
Franz Roth 1955  -  1968
Egon Mathes 1968  -  1969
Reinhardt Ortler 1969  -  1970

Schon 1968 wurde die Schule formal dem Schulverband Pförring angeschlossen.

Am Freitag 13. Februar 1970 hatten die Forchheimer Schulkinder zum letzten Mal Unterricht in ihrer alten Dorfschule. Das Forchheimer Schulhaus, bis nach dem 2. Weltkrieg das schönste Schulhaus im Landkreis Riedenburg, ist damit nach 60 Dienstjahren in Pension gegangen.

Seit ca. 1985 dient heute das ehemalige Klassenzimmer der Forchheimer Jugend als Treffpunkt. Der Jugendverein hat es in Eigeninitiative und mit viel Mühe zu einer gemütlichen Freizeitstätte umgebaut.
Seit die Dorfwirtschaft offiziel geschlossen wurde treffen sich die Forchheimer hier zu größeren Veranstaltungen wie Bürger- und Wahlversammlungen, Treiber- und Jagdessen, und zu manchen anderen Gelegenheiten.

Die Lehrerwohnung stand nach dem Umzug von Lehrer Roth für einige Zeit leer und wurde dann vermietet. Seit ca. 1996 ist sie unbewohnt.