Unser Kirche St. Margarete
Wie die Kirchen in Ettling, Dötting und Marching ist unsere Kirche St. Margarete eine
Filialkirche der Pfarrei Pförring.
Die Bauweise der Kirche wird in den Aufzeichnungen von Dekan Holzgartner etwa so
beschrieben:
Eingezogener quadratischer Chor im Ostturm. Im Chor spitzbogiges Kreuzgewölbe mit Rippen.
Langhaus flach abgedeckt. Langhaus und Chor mit Sockel. Fülllmauern, innen und außen
verblendet. Am Triumphbogen Gesims aus Platte, Kehle und Stab. Im Turm zeigen die inneren
Quaderschichten Wechsel zwischen höheren und niedern Schichten. Im Turm gekuppelte
Klangarkaden deren Säulchen teilweise ausgebrochen sind, nach Nord und Süd noch erhalten
mit plumpen Kämpfern. |
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Bei dieser Chorturmkirche handelt es sich
unverkennbar um eine romanische Anlage. Über die Bauzeit dieses Gotteshauses ist nichts
bekannt,sie dürfte aber nur wenig jünger sein als die Pfarrkirche in Pförring. Ende des
19. Jahrhunderts wurde die Kirche restauriert und dabei neuromanisch ausgemalt.
An der Nord- und Südseite des Langhauses, unmittelbar unter dem Dachansatz befinden
sich je 16 Kragsteine, die jedoch schon teilweise zerstört sind (bei der letzten
Außenrenovierung 1998 wieder restauriert).
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Steine, die hier mit einfachen Skulpturen geschmückt sind, kommen an romanischen Kirchen
der Gegend nicht eben selten vor (z.B. auch in Aicholding) und hatten wohl einst die
Bestimmung, eine aus einem Baumstamm gehauene Dachrinne zu tragen. |
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Durch bauliche Veränderungen im Lauf der Jahrhunderte blieb von den
romanischen Bauteilen der Kirche nur ein romanisches Rundbogenfenster an der Südseite (an
der Empore) erhalten. Es mißt an der Außenwand ca. 98 cm und verjüngt sich bis zur
Scheibe auf der Innenseite auf ca. 9 cm. |
An der Westwand drei massige Strebepfeiler, einmal abgesetzt (wohl 17.
Jahrhundert).
Zwischen zwei der Pfeiler flaches Tonnengewölbe mit heutigem Eingang. |
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Der frühere romanische Eingang befand sich an der Südseite, wurde
aber zugemauert und bei einer Außenrenovierung im Jahre 1956 von außen sichtbar wieder
freigelegt.
Unsere Kirche von innen |
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